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24. April 2026

Präventionsarbeit Antisemitismus

Im Rahmen einer schulischen Veranstaltung setzte sich unsere Schule intensiv mit dem hochaktuellen und gesellschaftlich bedeutenden Thema Antisemitismus auseinander. Als Gast war Dr. Michael Blume, der Beauftragte des Landes Baden-Württemberg gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben, vor Ort.

Dr. Blume, der seit 2018 in dieser Funktion tätig ist und sich für Aufklärung sowie den Schutz jüdischen Lebens engagiert, gab zu Beginn eine kurze Einführung in das Thema. Dabei machte er deutlich, wie wichtig es ist, Antisemitismus in all seinen Formen zu erkennen und ihm entschieden entgegenzutreten, da er eine Gefahr für die demokratische Gesellschaft darstellt.

Im Anschluss entwickelte sich eine rund 70-minütige, lebhafte und offene Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern. Dabei wurden vielfältige Themen angesprochen, darunter das Judentum als Religion und Kultur, die Rolle Israels im internationalen Kontext sowie aktuelle Konflikte wie der Gaza-Krieg und die Spannungen mit dem Iran. Auch die Frage, wie Antisemitismus heute entsteht und sich äußert – sowohl im Alltag als auch in sozialen Medien – wurde intensiv diskutiert.

Besonders wertvoll war die Möglichkeit, Fragen direkt an einen Experten zu richten und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich engagiert und zeigten großes Interesse an den komplexen Zusammenhängen.

Die Veranstaltung leistete einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und zur Sensibilisierung für ein Thema, das auch heute nichts an Relevanz verloren hat. Sie hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der offene Dialog, kritisches Denken und gegenseitiger Respekt für ein friedliches Zusammenleben sind.